Samstag, 15. Juli 2017

Pico de gallo



Pico de gallo ist eine mexikanische Salsa aus frisch gehackten bzw. fein gewürfelten Tomaten, nicht unbedingt scharfen Chilis und Zwiebeln. Ebenso kann noch Avocado, Rettich (eigentlich Yambohne) oder Radieschen, Limetten, Cilantro oder Gurke zugegeben werden. Eine entsprechende Vielzahl an Möglichkeiten besteht also. Es wird in der Regel mit Tortilla-Chips, Molettes (mit Bohnenmus bestrichene und mit Käse überbackene Paninoscheiben) und mexikanischen Quesadillas gegessen.

Eine ähnliche Salsa gibt es auch in Argentinien und Uruguay mit dem Namen Salsa criolla bzw. Peru und dort als Salsa criolla peruana.


Grob wird unterschieden zwischen:

Pico de gallo salado: Die gängigste Variante, sie besteht aus roten Tomaten, mildern weißen Zwiebeln, Korianderblättern/Cilantro, Limette, grünen Jalapeño Chilis und kann auch Avocados enthalten. Diese scharfe, knackige Würzsalsa (auch unter Salsa Mexicana bekannt) ist auf jedem mexikanischen Restauranttisch vorhanden und es ist kein Zufall, dass die Farben der Grundversion mit denen der Nationalflagge Mexikos übereinstimmen.

Pico de gallo dulce: Sie enthält noch Früchte wie Orange, Mango, Wassermelone etc.

Pico de gallo Uruapan: Eine Variante die Yambohnen (Jícama. eine essbare Wurzelknolle mit der Textur von Rettich, kann also weich bis holzig sein und schmeckt süßlich erdig, die eigentlichen Bohnen sind giftig), Wassermelone, Orange, Papaya, Gurke sowie auch saisonale Früchte enthalten kann, wie Mango, Zuckermelone, Guave, etc. Dazu wird Salz mit Limette und Chili-Pulver oder -Sauce gereicht.






Pico de gallo
20170715toko




Zutaten:

4 San Marzano oder Roma Tomaten, entkernt, ohne grünen Stilansatz, in feinen Würfeln
½ weiße Gemüse Zwiebel, mild, in feinen Würfeln
2 grüne Jalapeño Chilis, ohne Scheidewände und Samen, in feinen Scheiben oder gewürfelt, Schärfe nach Gusto
½ kleiner Bund Koriandergrün/Cilantro, nur die Blätter, fein gehackt
1 EL Limettensaft
1 Prise Meersalz



Zubereitung:


Alle Zutaten miteinander vermischen und für 1 Stunde kalt stellen. Schmeckt direkt zubereitet am besten, wenn etwas übrig bleibt und aufgehoben wird, vor dem Servieren am nächsten Tag erst die angesammelte Flüssigkeit abgießen.










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